Hitzeschock, als wir aus dem Flugzeug ausstiegen- Shuttle zum Hostel, welches ganz ok ist, hier in Tonga als Motel tituliert wird, aber in Neuseeland wohl zu einem schlechteren Backpacker gehört- unfreundlicher deutscher Besitzer mit einer „Ach- Deutschland- ist- doch- scheiße- Attitüde“- Gemeinschaftsküche mit 2 Messern,5 Gabeln und 5 Tellern für 7 Leute- schöner Garten- leckeres, gesundes Frühstück mit ganz viel exotischem Obst!
Der erste Tag war gleich irgendwie deprimierend, kaputt vom Flug- Temperaturumstellung- doofes „Motel“- scheiß Wechselkurs und alle waren einfach total im Eimer! Danach wurde aber alles besser, wir brauchten nur Zeit uns zu gewöhnen! Freitag, entspannen am Pool, Erkundung der Stadt, in der wir nur angegafft werden, weil wir mit unserer hellen Haut ganz klar in der Minderheit sind. Vor allem die blasse Diana mit ihren stroh- blonden Haaren ist eine Attraktion für sich! Abends traditioneller Abend mit toller Atmosphäre, unleckerem Buffet (Oktopus, roher Thunfisch, Seealgen und Spanferkel!!), danach Tanz und musikalische Präsentation! Schöner Abend! Sonntag morgen  Gottesdienst, wo eigentlich der König anwesend sein sollte, aber dann doch nicht da war. So ein Schwein! Die Musik war klasse (mit Blasensemble und Chor), aber leider haben wir kein einziges Wort verstanden, uns wurde schnell langweilig und so verließen wir ganz heimlich die Kirche etwas eher. Möge Gott es uns verzeihen!

Dienstag waren wir auf einer anderen tonganischen Insel, auf der man sich wie in der Karibik gefühlt hat, aber leider konnten wir nicht schwimmen gehen, weil im Wasser  kleine Quallen waren, was wir aber leider erst später gemerkt haben. Autschi! Und die Sonne konnten wir auch nicht genießen, weil dann sehr schnell ein Regenschauer aufzog. Na toll! Aber die Insel war trotzdem klasse!

Heute waren wir am nächsten Strand (wo wir aber leider mit dem Taxi hinfahren müssen) und der war auch echt einfach nur cool. Am Anfang waren die Wellen zwar ein bisschen zu stark, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, in dem türkisen Wasser zu raufen! Als das Meer sich dann etwas beruhigt hat, haben wir ein bisschen geschnorchelt, was auch echt anstrengend sein kann, und dabei haben wir gaanz viele schöne Fische gesehen. Voll cool! Das hat echt Spaß gemacht! Leider habe ich mir einen leichten Sonnenbrand geholt, obwohl ich mich 2 mal eingecremt habe und muss morgen dann wohl im Schatten liegen bleiben. Mieps! Ich freu mich schon auf die deutsche Sonne und darauf, nicht immer 10 min früher aufstehen zu müssen, weil man sich von oben bis unten eincremen muss!

Die Tonganer sind überwiegend echt nette Menschen und ziemlich religiös. Hier in der Hauptstadt gibt es auf jeden Fall schon über 10 Kirchen und Sonntags Morgens sind die Straßen leer gefegt! Jedermann ist in der Kirche! Am Anfang waren wir auch alle echt erst einmal überrascht, dass Tonga ja wirklich ein Entwicklunsgland ist. Ich hätte irgendwie niemals damit gerechnet! Umso mehr waren wir überrascht, dass die Lebenshaltungskosten hier relativ hoch sind und manchmal sogar noch höher als in Neuseeland. Uns wurde dann später aber erklärt, dass die Tonganer keine Miete zahlen müssen, aus ihrem eigenen Gemüsegarten essen und einer aus der Familie meist im Ausland arbeitet und regemäßig Geld nach Hause schickt! Deswegen gehen die Tonganer auch nicht arbeiten, was auch echt ein Problem für die Wirtschaft darstellt, weil man sich nicht auf die Leute verlassen kann. Heute haben sie mal Lust zu arbeiten und morgen muss das Geschäft aber zubleiben, weil keiner der Mitarbeiter erschienen ist. Aber ich persönlich würde hier auch nicht arbeiten, denn es ist einfach viel zu heiß! Was auch noch so ein kleines Problem ist, sind die tausend Mosquitos, die uns Europäern das Leben echt schwer machen können. Für die nächsten 3 Jahre bin ich beim Blutspenden wohl gesperrt! Driss! Alles im Allen war der “Urlaub” mit Bibi, Diana, Karo und Konrad echt cool und der erste Eindruck hat wie immer getäuscht. Wir alle hatten Schiss hier zu viel Langeweile zu haben, aber irgendwie hat man mit so vielen Leuten doch keine ruhige Minute. Gott sei Dank! Die Zeit war echt schön!

Naja morgen Abend geht es ab nach Hause, uahh ab nach Hause sag ich schon, ab nach Neuseeland meine ich natürlich, dort bleiben wir dann einen Tag und weiter geht’s nach Deutschland. Juhu! Was aber ein wirklich, wirkliches Problem werden könnte ist diese scheiß Schweinegrippe! In Neuseeland ist ein Fall bekannt geworden, in Südkorea auch und am Frankfurter Flughafen messen sie schon die Körpertemperatur von den Reisenden. Wer auffällig ist, kommt sofort ins Krankenhaus! Das werden wir wohl nochmal zittern müssen. Aber diese letzte Hürde werden wir wohl auch noch nehmen.

Also bleibt mir an dieser Stelle nur noch „Good Bye“ zu sagen und wir sehen uns dann ganz bald in Deutschland wieder. Hihi! Ich freu mich :)

Aber gleichzeitig muss ich mich nun auch von Bibi und Diana, meinen Mädels verabschieden. Mieps! Ich werde sie echt vermissen! :(